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Freitag, 2. März 2012, 19:30 Uhr
Museum Otto Schäfer, Judithstr. 16, Schweinfurt |
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Kultur und Politik in der Peripherie:
Die Dynamik der irakischen Provinzen im osmanischen Kräftefeld bis zur
kolonialen Befreiung
Vortrag von Dr. Alev
Masarwa, M.A.
Eine Veranstaltung der Rückert-Gesellschaft
e.V.
in Zusammenarbeit mit dem Museum Otto Schäfer
Pathetische orientalistische Stereotype wie die despotische und korrupte
Herrschaft der Osmanen gehörten zu den effektivsten und wohl auch zu den
nachhaltigsten Waffen britischer Propaganda im Irak. Es galt die Iraker
zu einer Nation zusammenzuschließen und sie vom Joch der Osmanen zu befreien,
um sie auf die richtigen Bahnen der Selbstbestimmung zu lenken. Die generelle
Abqualifizierung einer immerhin vier Jahrhunderte andauernden Herrschaftsperiode
verhinderte mit einem Mal die differenzierte Rezeption der eigenen und
gemeinsamen Geschichte. Sie perpetuiert
teilweise bis in unsere Zeit
ein Bild der geistigen und kulturellen Stagnation, die der heterogenen,
aber lebendigen Kultur des irakischen Raums nicht gerecht wird. Dabei
ist die Geschichte Iraks in osmanischer Zeit, trotz der Randlage, durchaus
wechselseitig und nicht allein vom kulturellen Niedergangsdiskurs und
der Fremdbestimmung geprägt. Mächtige Gelehrtenfamilien, Stammesverbände,
städtische und religiöse Zentren konkurrierten mehr oder minder erfolgreich
untereinander oder mit den administrativen Eliten um Machtpositionen und
Ressourcen. Über lange Etappen war der osmanische Hegemonialanspruch nur
durch größte Konzessionen an diese selbstbewußten Gruppen möglich
eine Erfahrung, die auch die Briten machen sollten. Der Vortrag soll einen
Überblick über die wechselnden Perioden irakisch-osmanischer Geschichte
geben und mit besonderer Berücksichtigung der geistigen Eliten nach der
Rolle dieser autochthonen Gruppen innerhalb des osmanischen Machtgefüges
fragen.
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Freitag, 20. April 2012, 20:10 Uhr
Deutschlandfunk |
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»Der Spiegel des Orients«
Friedrich Rückert
Sendung von Grace
Yoon
In Interviews und Gesprächen mit Orientalisten, Autoren und seinen Nachkommen
(u. a. Christel und Klaus Rückert, Dr. Eckhard Klapp, Dr. Claudia Ott,
Prof. Dr. Claudia Wiener, Dr. Rudolf Kreutner) wird an einen Dichter erinnert,
den es gerade im Zeitalter extremer Globalisierung wiederzuentdecken gilt.
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Mittwoch, 16. Mai 2012, 13:00 Uhr
Treffpunkt Rückert-Denkmal, Schweinfurt |
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Besuch des »Rückert-Themendorfs«
Oberlauringen
Halbtagesfahrt mit Hans
Schömburg
Eine Veranstaltung des Seniorenbüros Schweinfurt
in Zusammenarbeit mit der Rückert-Gesellschaft
e.V.
Wir begehen den Juli 2011 eingeweihten Oberlauringer Rückert-Rundweg,
der an der Rückert-Pforte beginnt und uns zu weiteren acht Stationen führt,
die Friedrich Rückerts Kinderjahre geprägt haben. Dabei werden die entsprechenden
Gedichte aus Rückerts »Kinderjahre eines Dorfamtmannsohns« vorgetragen.
Selbstverständlich ist auch eine Kaffeepause eingeplant. Rückkunft gegen
18:00 Uhr.
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Sonntag, 20. Mai 2012, 8:00 Uhr
Treffpunkt Stadttheater Schweinfurt |
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Auf Friedrich Rückerts Spuren
Wanderung in und um das »Rückert-Themendorf Oberlauringen«
Rückert-Wanderung unter der Leitung von Hans
Schömburg und Jürgen
Hofbauer
Eine Veranstaltung des Touristenvereins Die
Naturfreunde e.V.
und der Rückert-Gesellschaft e.V.
Mit dem Bus fahren wir nach Oberlauringen und beginnen die Wanderung an
der Rückertpforte. Über den Klößberg, später dem Geologieweg folgend,
führt die Wanderung zum 504 Meter hohen Laubhügel und wieder zurück nach
Oberlauringen. Dort wird im Vereinsheim der Schützen am Tieftalsee das
Mittagessen eingenommen. Am Nachmittag folgen wir dann dem »Rückert-Rundweg«,
der uns in 8 Stationen die für Rückert so prägenden Kinderjahre in Oberlauringen
vor Augen führt. Gedichte aus dem Zyklus »Erinnerungen aus den Kinderjahren
eines Dorfamtmannsohns« bereichern den Rundgang.
Wanderung am Vormittag: 10 km,
Rundweg in Oberlauringen: 3 km.
Rückkunft in Schweinfurt gegen 18:00 Uhr.
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